Dec 052012
 

Viele meiner Gedankenfürze Schnapsideen brillianten Einfälle sind einfach zu kurz und zu undurchdacht, um aus ihnen einen fundierten Blogeintrag zu machen. Sie sind sogar so kurz, dass sie sich in unter 140 Zeichen abbilden lassen. Was sie ideal macht für einen anderen Social-Media-Zeitvernichter: Twitter. Deshalb findet ihr mich jetzt auch ebenda. Außerdem gibt es nun rechts oben in der Seitenliste die Rubrik “Letzte Gedankensplitter”, die meine letzten fünf Äußerungen (in Twitterisch: Tweets) dokumentiert. Viel Spaß damit.

Nov 192012
 

Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage.

Keine Panik, ich hab das Bloggen noch nicht aufgegeben. Es ist nur einfach so, dass ich gerade viel zu tun habe, sich davon aber wenig bis nichts für einen Beitrag eignet. Beispielsweise habe ich mich in den letzten Wochen für einen Artikel in der nächsten Ausgabe des Psycho-Pathen zum Thema Hochstapler belesen, selbigen geschrieben und dazu zwei kleine Illustrationen sowie das Titelbild der Ausgabe gezeichnet. Jetzt steht noch ein kleiner Artikel zur Lehrevaluation an. Außerdem habe ich letzte Woche im Rahmen der Reihe “Psychologie am Samstag” einen Vortrag gehalten und werde am kommenden Samstag ganztägig in die Durchführung der Informationsveranstaltung zur Psychotherapieausbildung eingebunden sein. Und das sind nur die Sachen, über die ich gefahrlos öffentlich sprechen kann. ;)

Auch sonst werde ich die im September und Oktober gezeigte Aktualisierungsfrequenz so schnell nicht wieder erreichen, dafür ist mein Leben dann doch zu langweilig. Ich werde es einfach wie folgt handhaben: Wenn etwas Spannendes passiert oder wenn ich mal wieder eine kreative Phase habe, dann werdet ihr an dieser Stelle von mir hören, ansonsten eher nicht. Spätestens zur nächsten Städtereise (Zum Beispiel: Tagung im März in Wien, Spring School im April in Paris, Konferenz im August in Lund mit anschließendem Abstecher nach Kopenhagen) oder zum nächsten Urlaub (Zum Beispiel: Interrail in 10 europäische Städte in 20 Tagen) wird es dann mit Sicherheit wieder eine Nachbetrachtung geben. Bis dahin bitte ich um Geduld oder den Kuss einer Muse (welche ist mir egal, da bin ich nicht wählerisch).

Aug 222012
 
Johannes beim Auspacken seiner Zuckertüte

Beim Auspacken meiner Zuckertüte.

Auf den Tag genau zwanzig Jahre ist es her, dass dieses Bild entstand. Dieser Beginn meiner Alphabetisierungsphase scheint mir ein würdiger Anlass, oder zumindest ein Anlass, mal wieder was Neues auszuprobieren: Ab heute bin ich Blogger.

Viel ließe sich nun fabulieren über Sinn und Zweck dieser Übung. Ich könnte sagen, es ginge mir  darum, mich mit meinen Schaffen dem Zugriffsbereich von Facebook zu entziehen. Und auch die Facebook-Abstinenzler in meinem Freundeskreis mit meiner Kreativität zu beglücklästigen. Am Ende dürfte aber jedem, der mich näher kennt, klar sein, dass das hier nur ein weiterer Versuch ist, meinen Selbstdarstellungsdrang in einigermaßen sozial adäquater Form auszuleben. Warum also um den heißen Brei herumreden?

Was hier in Zukunft genau passieren wird, steht dabei noch in den Sternen. Geplant ist bisher, meine Kunstwerke (was ich halt so nenne …) zu präsentieren sowie einige Gedanken zum Leben allgemein und dem Weltgeschehen im Besonderen festzuhalten. Ob das am Ende außer mir überhaupt jemanden interessiert, sei dahingestellt. Im Grunde handelt es sich auch nur um die Weiterführung meiner kleinen Notizbüchlein mit anderen Mitteln. Wobei ich zugegebenermaßen nicht alles, was ich dort eintrage, hier veröffentlichen werde.

Am Ende hat sich das Blog auch schon gelohnt, wenn ich diesen Beitrag hier in 5 Jahren noch einmal lese und mich darüber amüsieren kann, was für ein seltsamer Kerl ich damals war (Notiz an mich: Diesen Beitrag in 5 Jahren noch einmal lesen).

Und definitiv hat sich dieses Blog gelohnt, wenn ich auf die Frage meines Vaters nach Neuigkeiten nicht mehr Löcher in den Telefonhörer starren muss, sondern direkt von hier zitieren kann. Vielleicht knacken wir so sogar unseren Telefonrekord von 4:30 min.